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Lamparskis Insolvenz wird Thema im Landtag

Lamparskis Insolvenz wird Thema im Landtag

Der Bitburger Flugplatz hat am Donnerstag ein Gastspiel auf der politischen Bühne in Mainz: Die SPD bringt das Thema in den Wirtschaftsausschuss ein und nutzt die Gelegenheit, Michael Billen (CDU) anzugreifen.

Mainz/Bitburg. Auf Antrag der SPD-Fraktion wird sich der Wirtschaftsausschuss im rheinland-pfälzischen Landtag am Donnerstag mit der Insolvenz von Frank Lamparskis luxemburgischer Firma International Airport Development beschäftigen. Insbesondere geht es um die Frage, welche Auswirkungen die Insolvenz für die Zukunft des Bitburger Flugplatzes hat. Wie Lamparski hatte die Firma das Ziel, das Gelände zu einem internationalen Flughafen auszubauen. Pläne, die scheiterten, da das versprochene Investorengeld nie eintraf.
Während Lamparski aus Hongkong mitteilt, von dieser (nachweislich angemeldeten) Insolvenz gar nichts zu wissen, und angibt, kurz vor der Vertragsunterzeichnung mit asiatischen Investoren zu stehen (wofür es bisher keine Belege gibt), nutzt die SPD die Gelegenheit, gegen den CDU-Abgeordneten Michael Billen zu schießen. Denn trotz der "spektakulär gescheiterten Investorensuche" halte Billen als Chef des Aufsichtsrates der Flugplatz Bitburg GmbH im Alleingang an den Plänen fest und stehe einer Nutzung des Areals im Weg, sagt Monika Fink (SPD).
"Frau Fink soll erst mal GmbH-Recht lernen", entgegnet Billen. Um die Satzung der GmbH zu ändern, bedürfe es einer 75-prozentigen Mehrheit. "Und die haben wir nicht", sagt Billen. Denn 40 Prozent der Anteile gehören Lamparski. kah