Land bürgt für angeschlagenen Frachtflieger

Land bürgt für angeschlagenen Frachtflieger

Das Land steht für die offenbar finanziell angeschlagene Frachtfluggesellschaft Air Cargo Germany auf dem Flughafen Hahn ein. Ein Sprecher des Innenministeriums bestätigte, dass man bereit sei, sich für Kredite zu verbürgen.

Mainz/Lautzenhausen. Noch immer ist unklar, wann und ob überhaupt noch einmal die auf dem Flughafen Hahn beheimatete Frachtfluggesellschaft Air Cargo Germany (ACG) ihren Betrieb wieder aufnehmen kann. Das Luftfahrtbundesamt hatte der Gesellschaft vor einer Woche die Betriebserlaubnis entzogen. Seitdem dürfen die vier Flugzeuge von ACG nicht mehr abheben (der TV berichtete).
ACG selbst schweigt weiterhin zu den Gründen. Klar zu sein scheint, dass die Gesellschaft finanzielle Probleme hat. Das Land hat sich bereiterklärt, für Kredite, die die ACG aufnimmt, zu bürgen. Das bestätigte ein Sprecher des für den Hahn zuständigen Innenministeriums auf TV-Anfrage. Ministerpräsidentin Malu Dreyer nannte das vorläufige Aus von ACG "keine gute Nachricht" für den Hahn. wie

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