Landes-CDU kämpft für bessere Straßen und weniger Windräder

Landes-CDU kämpft für bessere Straßen und weniger Windräder

Die rheinland-pfälzische CDU beschließt an diesem Samstag bei ihrem Landesparteitag in Mülheim-Kärlich ein neues Wirtschaftsprogramm. Außerdem wird die Landesliste der Partei für die Europawahl erstellt.

Mainz. Eine bessere Verkehrsinfrastruktur im Land, weniger Wildwuchs bei Windrädern: Das sind zwei Kernelemente des neuen Wirtschaftsprogramms der Union. Entstanden ist es unter der Federführung von Partei- und Fraktionsvize Christian Baldauf. Die Christdemokraten wollen damit gestärkt in die nächsten Wahlen ziehen.
Die Union macht sich vor allem für bessere Straßen stark. Sie plädiert für den Lückenschluss der A1 in der Eifel und den Bau neuer Straßen wie der Nord- und Westumfahrung von Trier (Meulenwaldautobahn, Moselaufstieg). Bei der Energiewende streben die Christdemokraten einen Masterplan an, für den die regionalen Planungsgemeinschaften verantwortlich sein sollen.
Dem Parteitag ist eine Landesvertreterversammlung vorgeschaltet, bei denen die Kandidaten für die CDU-Landesliste zur Wahl des Europäischen Parlaments auserkoren werden. Gute Aussichten hat Simone Thiel aus Saarburg, die die langjährige und ausscheidende EU-Abgeordnete Christa Klaß (Osann-Monzel) beerben möchte. Sie hatte sich beim Bezirksparteitag in Irrel gegen drei Mitbewerber durchgesetzt. Als besonderen Gast begrüßt die Union in diesem Zusammenhang EU-Kommissar Günther Oettinger.fcg

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