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Letzte Bauarbeiten für Breitbandausbau bis Jahresende

Eine Frau hält ein Kabelbündel aus Glasfaserkabeln vor einer sogenannten Speedpipe (Leerrohr) für ein Glasfasernetzwerk. Foto: Jan Woitas/Archiv
Eine Frau hält ein Kabelbündel aus Glasfaserkabeln vor einer sogenannten Speedpipe (Leerrohr) für ein Glasfasernetzwerk. Foto: Jan Woitas/Archiv FOTO: Jan Woitas
Mainz. Die letzten Arbeiten für eine flächendeckende Internetversorgung mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde (50 MBit/sec) sollen bis Ende des Jahres beginnen. „Wir sind sicher, dass bis Ende dieses Jahres überall gebaut wird und dass die Projekte im Laufe des Jahres 2020 überall abgeschlossen sein werden“, sagt der Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Innenministerium, Randolf Stich (SPD). dpa

Das Ziel des flächendeckenden 50-MBit-Ausbaus bis Ende 2018 kann weder bundesweit noch in Rheinland-Pfalz noch erreicht werden. Diese Bandbreite werde bis Ende 2020 flächendeckend verfügbar sein, sagt Stich. Die Abdeckung Ende dieses Jahres wird also irgendwo zwischen den 79,5 Prozent vom Dezember 2017 und den nun für Ende 2020 erwarteten 100 Prozent liegen.

Allerdings werden schon jetzt die ersten Schritte ins Gigabit-Netz unternommen. Mit der Anfang Juli novellierten Bundesrichtlinie zur Förderung des Breitbandausbaus werde bei Landkreisen, die noch im laufenden Verfahren seien, ein Upgrade auf Glasfaserleitungen möglich, erklärt die Leiterin des Breitbandkompetenzzentrums Rheinland-Pfalz, Cornelia Weis. „Dies wollen bei uns aktuell schon sieben Landkreise nutzen.“

Breitbandausbau in Rheinland-Pfalz

Förderrichtlinie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur