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Mainzer Archäologen nehmen Umzug in den Blick

 Mainzer Archäologen nehmen Umzug in den Blick. Foto: Andreas Arnold/Archiv
Mainzer Archäologen nehmen Umzug in den Blick. Foto: Andreas Arnold/Archiv
Mainz. Gut ein Jahr vor dem geplanten Umzug des Mainzer Forschungsmuseums RGZM in einen modernen Neubau lässt sich Finanzministerin Doris Ahnen (SPD) heute über den Stand der Bauarbeiten informieren. Dabei wird sie von der Generaldirektorin des Römisch-Germanischen Zentralmuseums, Alexandra Busch, begleitet. dpa

Beim Richtfest für den Rohbau im August vergangenen Jahres hatte Finanz- und Bauministerin Ahnen Ersteinrichtung und Probebetrieb des RGZM für die erste Hälfte 2020 angekündigt. Auf dem Gelände am Rhein, direkt neben dem Museum für Antike Schifffahrt, soll ein weit über Mainz hinausstrahlendes Zentrum für Wissenschaftler und Bürger entstehen. Bisher ist das RGZM als Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie im Kurfürstlichen Schloss aus dem 17. Jahrhundert untergebracht.

Der Neubau bietet auf 9700 Quadratmetern Arbeitsplätze für rund 100 Mitarbeiter sowie Raum für Forschungslabore und Werkstätten, Ausstellungsflächen und Depots - die RGZM-Sammlung umfasst rund 220 000 Objekte - sowie eine wissenschaftliche Bibliothek und Veranstaltungsräume.

Das RGZM hat sich einen „Dreiklang von Forschung, Sammlung und Vermittlung“ zur Aufgabe gemacht und will Vergangenheit und Gegenwart überbrücken, um Erkenntnisse zur Gestaltung der Zukunft zu gewinnen. Das Land, der Bund und die Stadt Mainz investieren 51,4 Millionen Euro in das neue Gebäude mit einer Länge von 95 Metern entlang der Rheinstraße. Ursprünglich war es als Archäologisches Zentrum für mehrere Institutionen geplant, nun nimmt es allein die Sammlung und die Einrichtungen für Forschung und Restaurierung auf.

Römisch-Germanisches Zentralmuseum