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Mann soll Freund der Mutter totgefahren haben

Das Landgericht in Landau. Foto: Uwe Anspach/Archiv
Das Landgericht in Landau. Foto: Uwe Anspach/Archiv FOTO: Uwe Anspach
Landau. Er soll den Lebensgefährten seiner Mutter absichtlich totgefahren haben und steht deshalb nun wegen Mordes vor Gericht: Vor dem Landgericht Landau beginnt heute das Verfahren gegen einen Mann aus dem südpfälzischen Gommersheim. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft war er am 12. Oktober vergangenen Jahres vor dem gemeinsam bewohnten Anwesen mit einem Kleintransporter viel zu schnell und ohne abzubremsen auf das nichtsahnende Opfer zugefahren, das beim Zusammenprall tödlich verletzt wurde. Ein Motiv ist bislang nicht bekannt. Der Angeklagte soll psychisch krank sein und im Zustand der Schuldunfähigkeit gehandelt haben. Im Prozess soll auch geklärt werden, ob er dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht wird. dpa

Weil er den Lebensgefährten seiner Mutter absichtlich totgefahren haben soll, steht ein Mann seit Donnerstag wegen Mordes vor dem Landauer Landgericht. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft war der psychisch kranke 35-Jährige am 12. Oktober vergangenen Jahres vor dem gemeinsam bewohnten Anwesen im südpfälzischen Gommersheim mit einem Kleintransporter viel zu schnell und ohne abzubremsen auf das nichts ahnende Opfer zugefahren, das beim Zusammenprall tödlich verletzt wurde. Das Mordmerkmal der Heimtücke sei deshalb erfüllt. Dem Mann wird außerdem ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen.

Ein Motiv ist bislang nicht bekannt. Der Angeklagte soll wegen seiner Erkrankung im Zustand der Schuldunfähigkeit gehandelt haben. Im Prozess soll auch geklärt werden, ob er dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht wird. Am Donnerstag wurde nach Angaben eines Gerichtssprechers wie geplant nur die Anklage verlesen. Der Prozess wird am 13. April fortgesetzt. Bis zum 25. Mai sind dann noch sieben andere Termine vorgesehen.