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Mehr Daten über Krebs sollen die Therapie verbessern

Die Brust einer Frau ist auf einer Röntgenaufnahme zu sehen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/Archiv
Die Brust einer Frau ist auf einer Röntgenaufnahme zu sehen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/Archiv FOTO: Klaus-Dietmar Gabbert
Mainz. Rund 22 500 Menschen sind in Rheinland-Pfalz zuletzt an Krebs erkrankt. Das geht aus den jüngsten Zahlen des Krebsregisters Rheinland-Pfalz von 2014 hervor. Seit dem Start eines neuen Gesetzes 2016 werden nicht nur Daten zur Häufigkeit erfasst, sondern auch zur Behandlung. Ein Austausch mit Ärzten soll auch den Patienten zugute kommen: Etwa ab 2020 könnten Aussagen zur Qualität der Therapie getroffen werden, sagte die Ärztliche Leiterin des Krebsregisters, Sylke Zeißig, der Deutschen Presse-Agentur. Dann könnte zum Beispiel transparent werden, wie die Überlebenszeiten von Krebspatienten in Kliniken sind. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) rechnet über den Ausbau der Datenerfassung mit einer verbesserten Versorgung der Patienten. dpa

Krebsregister Rheinland-Pfalz - Aufgaben

Zahlen zu Krebserkrankungen in Rheinland-Pfalz

Bundesgesundheitsministerium zu Zielen des Nationalen Krebsplans

Bericht des Krebsregisters RLP für 2005