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Mehr Soldaten und Flugzeuge für US-Airbase Spangdahlem

Mehr Soldaten und Flugzeuge für US-Airbase Spangdahlem

Das amerikanische Militär wird mehr Soldaten im Eifelort Spangdahlem stationieren. Das sehen Restrukturierungspläne vor, die am Donnerstag vom US-Verteidigungsministerium veröffentlicht wurden.

Danach werden insgesamt 15 Standorte in Europa geschlossen, darunter die US-Airbase im englischen Mildenhall. Von dort soll eine Spezialeinheit in die Eifel verlegt werden. Auch Ramstein soll von Schließungen andernorts profitieren. Die Mainzer Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sprach von einer guten Nachricht.

Die Pressestelle der Airbase Spangdahlem hat am Donnerstag von den geplanten Umstrukturierungen erfahren. "Es gibt noch keinen konkreten Zeitplan und wir wissen auch noch nicht, wie viel neues Personal nach Spangdahlem kommen wird", sagt Captain Bryon J. McGarry, Sprecher des Luftwaffenstützpunktes. Klar ist für ihn hingegen: "Das sind gute Neuigkeiten für unsere Gemeinschaft". In den kommenden Jahren sollen von den schließenden Stützpunkten insgesamt 2600 Militärangehörige nach Spangdahlem, Ramstein und innerhalb Großbritanniens versetzt werden.

Zwar wird eine 300 Mann starke Luftkontrolleinheit, die bisher in Spangdahlem stationiert war, nach Aviano in Italien versetzt. Doch wird die Airbase dafür die "352. Special Operations Group" - Gruppe für spezielle Einsätze - in der Eifel empfangen. Diese beschäftigt in Mildenhall, England, derzeit mehr als 1000 Militärangestellte.

Nach Auskunft der Air Force soll die Einheit mit 20 Luftfahrzeugen in die Eifel verlegt werden, darunter zehn CV-22 "Osprey" (dabei handelt es sich um Kipprotor-Wandelflugzeuge, die vertikal starten und landen können) und zehn Transportflugzeuge des Typs MC-130J (Lockheed Hercules). (sey/kah)