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Mehrere Hundert Menschen demonstrieren gegen Corona-Beschränkungen

Demonstrationen : Protest gegen Corona-Beschränkungen auch in Trier

Mehrere Hundert Menschen haben laut Polizei in Rheinland-Pfalz und dem Saarland am Samstag gegen die Corona-Beschränkungen demonstriert. Auch in Trier versammelten sich einige Menschen zum Protest.

Auch in Trier ist am Samstagnachmittag eine Demonstration gegen die Corona-Beschränkung gestartet. Die 28 Teilnehmer hätten Mundschutz getragen und ausreichend Abstand gehalten, sagte ein Polizeisprecher gegenüber volksfreund.de am Samstagabend. Zwischenfälle habe es nicht gegeben. Dies sei auch bei zwei anderen Demonstrationen, die nicht die Corona-Beschränkungen zum Thema hatten, bei insgesamt 31 Teilnehmern so gewesen.

In Worms hatten sich am Samstagmittag rund 100 Menschen versammelt, wie die Polizei mitteilte.

Bislang hielten sich die Teilnehmer der Demonstrationen an die Auflagen, sagte ein Sprecher der Polizei Saarbrücken gegen 15.30 Uhr. Rund 70 Polizisten seien im Saarland nur für die Corona-Kontrollen und Demonstrationen im Einsatz. Bei einer Demonstration in Sankt Wendel seien rund 150 Menschen zusammengekommen, in Saarbrücken hätten sich zu Beginn einer Aktion rund 400 Teilnehmer versammelt.

Eine für Samstagnachmittag in Koblenz geplante Demonstration gegen die Corona-Beschränkungen wurde vom Ordnungsamt Koblenz verboten, nachdem es bei einer vorherigen Demonstration zu Verstößen gegen das Mundschutz- und Abstandsgebot gekommen war. Die Polizei war laut eigener Aussage dennoch mit genügend Einsatzkräften unterwegs, um auf eine mögliche Zusammenkunft vorbereitet zu sein. Laut Polizeisprecher kam es trotz Verbotes zu „mehreren kleineren Versammlungen“. In Frankenthal kamen laut Polizei am Samstagmorgen rund 20 Menschen zu einer angemeldeten Demonstration gegen die Corona-Beschränkungen zusammen. Hier sei alles ruhig verlaufen, teilte ein Polizeisprecher mit.

Für den Nachmittag waren weitere Demonstrationen in Rheinland-Pfalz angekündigt. Unter anderem sind Aktionen in Mainz, Kreuznach und Kaiserslautern geplant. Auch in anderen großen Städten wie München und Berlin kam es zu Demonstrationen.

(dpa)