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Mobiltelefone im Internet verkauft, aber nicht geliefert

Das Landgericht und Amtsgericht in Trier. Foto: Birgit Reichert/Archiv
Das Landgericht und Amtsgericht in Trier. Foto: Birgit Reichert/Archiv FOTO: Birgit Reichert
Trier. Eine Firma aus der Region rund um Hermeskeil (Kreis Trier-Saarburg) soll Smartphones über das Internet verkauft, aber nicht geliefert haben. Deswegen ermittelt die Staatsanwaltschaft Trier wegen gewerbsmäßigen Betruges. Wie die Behörde am Donnerstag mitteilte, hatten Kunden die georderten Geräte zwar bezahlt, aber nicht erhalten. Etwa 200 entsprechende Strafanzeigen aus dem gesamten Bundesgebiet lägen der Staatsanwaltschaft vor. Ermittlungen zufolge bekam nur ein kleiner Teil der Kunden den Kaufpreis zurückerstattet. dpa

Bei Durchsuchungen der Firma und der Wohnung des Geschäftsführers beschlagnahmten Ermittler am Mittwoch Geschäftsunterlagen, Computer und Datenträger. An dem Handel war auch eine Firma des Betreibers in Luxemburg beteiligt. Auch dort gab es Durchsuchungen. Gegen den festgenommenen Geschäftsführer hat das Amtsgericht Trier Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges erlassen.

Mitteilung der Staatsanwaltschaft