1. Region
  2. Rheinland-Pfalz

Mosel-Radweg: An der schönen Mosel entlang ...

Sommerserie „Am schönsten ist’s daheim!“ : Mosel-Radweg: An der schönen Mosel entlang ...

... und mit dem Radlerbus zurück. Ein traumhafter Tagesausflug für alle, die Urlaubsgefühle suchen.

(Mos/red) Lust, mal rauszukommen aus dem Alltag? Nichts einfacher als das! Ein Tagesausflug mit dem Rad von Trier nach Pies­port verbreitet bei schönem Wetter im Nu Urlaubsgefühle.

Insgesamt hat diese leichte Tagestour entlang der Mosel rund 50 Kilometer (3 Stunden und 20 Minuten reine Fahrtzeit): 25 Kilometer sind es bis Mehring und noch mal 25 bis Piesport. Wer nicht in Trier und Umgebung lebt, sollte sie unbedingt mit einem Kurzurlaub in der schönen Römerstadt verbinden und die vielen tollen Weltkulturerbestätten Triers erkunden!

Römisches gibt es allerdings auch unterwegs genug zu sehen: das berühmte Neumagener Weinschiff, römische Kelteranlagen und zahlreiche Winzerhöfe laden entlang der Mosel zu einer kleinen Pause ein.

 Von Trier aus geht es über die Kaiser-Wilhelm-Brücke am linken Moselufer entlang zunächst in den Stadtteil Pfalzel, der lange Zeit die Sommerresidenz der römischen Kaiser war, und schließlich nach Schweich mit seinem barocken Fährturm.

Dort wechselt der gut ausgeschilderte Radweg auf die rechte Moselseite und das Landschaftsbild verändert sich langsam vom offenen zum enger werdenden Tal. Am Etappenziel in Mehring wartet die Villa Rustica – ein rekonstruiertes römisches Landgut – darauf, vom luxuriösen Alltag der römischen Siedler zu erzählen.

Durch weite Moselschleifen führt der Mosel-Radweg von Mehring immer am rechten Moselufer entlang in den Weinort Piesport. Eine der schönsten und bekanntesten Schleifen passiert der Radler zwischen Leiwen und Trittenheim, bevor Neumagen-Dhron, der älteste Weinort Deutschlands und Fundort des Neumagener Weinschiffs, erreicht wird. Das Grabmal eines römischen Weinhändlers kann als Duplikat vor der Peterskapelle besichtigt werden, während sein schwimmfähiger Nachbau im eigens gebauten Hafen vor Anker liegt.

Kurz vor Piesport zeugt die originalgetreu restaurierte Kelteranlage von der zentralen weinbaulichen Bedeutung des Ortes zur Römerzeit. An der größten jemals gefundenen römischen Kelteranlage nördlich der Alpen lohnt ein kurzer Zwischenstopp, ehe die gastlichen Winzerhöfe zur Einkehr und Verkostung des weltbekannten „Pies­porter Goldtröpfchens“ einladen.

Von Piesport aus kann man am frühen Abend dann einen Radlerbus zurück nach Trier nehmen. Das kostet fünf Euro für Erwachsene – ist ein Kind dabei, sind es zusammen sieben Euro.

Der RadBus fährt zwischen dem 1. September und 1. November an allen Samstagen, Sonn- und Feiertagen. In den Ferien ist er auch montags bis freitags unterwegs. Bitte beachten: Die Tickets sollte man sich vorab buchen unter www.radbusse.de

Weitere Infos zur Radroute findet man im Tourenplaner Rheinland-Pfalz: www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de