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Naturschützer: Mehr Schwung bei Nutzung der Sonnenenergie

Solarmodule auf einem Feld. Foto: Sven Hoppe/Archiv
Solarmodule auf einem Feld. Foto: Sven Hoppe/Archiv FOTO: Sven Hoppe
Bad Kreuznach. Der Landesverband des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) startet auf einer Delegiertenversammlung am Samstag in Bad Kreuznach eine „Solaroffensive“. Der Ausbau von Photovoltaik (PV), also der Stromerzeugung aus Solarenergie, sei zuletzt stark zurückgegangen, sagte BUND-Landesgeschäftsführerin Sabine Yacoub vor Beginn der Versammlung der Deutschen Presse-Agentur. Die Ursache dafür liege in Bestimmungen des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG-Gesetz) zur Einspeisung von Solarstrom ins Netz. „Mittlerweile lohnt es sich auch für Privathaushalte wieder, die Photovoltaik zu nutzen.“ dpa

In der „Solaroffensive“ wollen die Naturschützer auf die Kommunen zugehen und mit diesen möglichst viele Einwohner erreichen. Zunächst gehe es darum, das Thema wieder bewusster zu machen, erklärte Yacoub. Wenn die Vorteile bekannter seien, würden auch wieder mehr PV-Anlagen installiert. Neben der Stromerzeugung richtet sich das Augenmerk auch auf die Solarthermie, also die Umwandlung der Sonnenenergie in Heizenergie.

BUND-Landesdelegiertenversammlung