Neue Gesichter

TRIER. (wie) Neuanfang beim Verkehrsverbund Region Trier (VRT): Zwei neue Geschäftsführer und ein neuer Vorsteher sollen dafür sorgen, dass mehr Schwung in den Busverkehr kommt.

Die neue Geschäftsführerin des VRT lässt keinen Zweifel: Veronika Zänglein will den Busverkehr in der Region voranbringen und den Verbund aus seinem Dornröschenschlaf erwecken. Die 32-jährige Diplom-Geografin machte bei ihrem Debüt vor dem VRT-Zweckverband durchaus eine gute Figur und zeigte, dass sie die Fehler (fehlende Marketingstrategie, kaum Koordination zwischen Kommunen und VRT) ausbügeln will. Das erste Vorhaben wird die Verabschiedung des neuen Nahverkehrsplans für die Region sein. Seit Monaten wird darüber im Zweckverband und in diversen Arbeitsgruppen beraten. In der jüngsten Zweckverbandssitzung erfolgte nun der Feinschliff des umfangreichen Maßnahmenpakets. Im Juni soll der Plan endgültig verabschiedet werden. Peter Dietze, Baudezernent der Stadt Trier, wurde von dem Gremium einstimmig zum neuen Verbandsvorsteher gewählt. Der Trier-Saarburger Landrat Günther Schartz wurde zum Stellvertreter bestimmt. Bei der vorangegangenen Sitzung im Dezember hatte es darüber noch Unstimmigkeiten gegeben. Damals traten Dietze und Schartz für das Vorsteheramt an, keiner der beiden erhielt jedoch die erforderliche Mehrheit (der TV berichtete). Einstimmig wurde auch der neue Verbandsgeschäftsführer gewählt. Der 32-jährige Sören Stock, Mitarbeiter im vom Dietze geführten Tiefbauamt der Stadt Trier, tritt im Mai die Nachfolge von Martin Böckel an, der zum Erzbistum Köln wechselt. Stock ist in Trier unter anderem für die Nahverkehrsplanung zuständig.