Neue Landesregierung: Schluss mit geheimen Uran-Transporten

Neue Landesregierung: Schluss mit geheimen Uran-Transporten

Die neue rot-grüne Landesregierung will, dass Feuerwehr und Polizei künftig über die bislang geheimen Transporte von radioaktivem Uranhexafluorid informiert werden. Das geht aus dem Koalitionsvertrag hervor.

Trier. Man werde "landesrechtliche Möglichkeiten prüfen", damit die Sicherheitskräfte in den Kommunen und der Katastrophenschutz rechtzeitig über die genauen Routen von Uranhexaflourid-Transporten informiert würden, heißt es auf Seite 23 im Koalitionsvertrag der rot-grünen Landesregierung. Dieser Passus sei auf ihre Initiative hin aufgenommen worden, sagt die aus Merzkirchen (Trier-Saarburg) stammende Grünen-Landtagsabgeordnete Stephanie Nabinger. Es ist eine Reaktion auf die regelmäßigen Transporte des radioaktiven und hochgiftigen Stoffs durch die Region. Bislang wurden die Routen nicht bekanntgegeben. Im Oktober vergangenen Jahres kam es auf der A 1 bei Mehring zu einem Unfall mit einem solchen Transporter. wie