Neuer Erzbischof von Luxemburg geweiht

Neuer Erzbischof von Luxemburg geweiht

Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde gestern der neue Erzbischof von Luxemburg, Jean-Claude Hollerich, in sein Amt eingeführt. Die Kathedrale inmitten der Luxemburger Altstadt war bereits kurz vor Beginn der Feier voll besetzt.

Der Gottesdienst wurde auf Bildschirmen in die Krypta des Gotteshauses und auf einen Platz davor übertragen. Neben Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa nahmen auch der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner und der Erzbischof von Tokio, Peter Takeo Okada an dem Gottesdienst teil. Hollerich lebte und arbeitete lange Zeit in Japan, unter anderem war er Vizepräsident der Sophia-Universität in Tokio und Seelsorger der deutschsprachigen Gemeinschaft in der japanischen Hauptstadt. Amtsvorgänger Fernand Franck weihte bei der mehrstündigen Zeremonie seinen 53-jährigen Nachfolger. Insgesamt 22 kirchliche Würdenträger, darunter der Trierer Bischof Stephan Ackermann sowie Weihbischof Robert Brahm und Alt-Weihbischof Alfred Kleinermeilert, kamen zu der Feier in die Luxemburger Kathedrale. Vor drei Wochen hatte der neue Erzbischof bereits den Eid auf die luxemburgische Verfassung geschworen.
Hollerich, der im luxemburgischen Differdange geboren wurde, ist am 12. Juli vom Papst zum Nachfolger des 77-jährigen Franck ernannt worden. Am gleichen Tag hatte das Kirchenoberhaupt das aus Altergründen eingereichte Rücktrittsgesuch von Franck angenommen. Seit 30 Jahren ist Hollerich Mitglied im Jesuitenorden. Zuletzt war er Direktor der Jesuitengemeinschaft an der Uni in Tokio. wie