Neues Gutachten: Flughafen Hahn schreibt Dauerverluste

Neues Gutachten: Flughafen Hahn schreibt Dauerverluste

Ein von Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne) beauftragtes Gutachten kommt nach TV-Informationen zu dem Ergebnis, dass der Flughafen Hahn dauerhaft subventioniert werden muss. Die Experten schlagen drastische Sparmaßnahmen und Gebührenerhöhungen vor.

Die Unternehmensberatung AT Kearney errechnet ein jährliches Finanzloch von 17,5 Millionen Euro. Die Experten schlagen drastische Sparmaßnahmen sowie Preis- und Gebührenerhöhungen vor, selbst wenn letztere wohl den Abzug des irischen Billigfliegers Ryanair zur Folge hätten.
Für den Hunsrück-Flughafen ist nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne) auch künftig entscheidend, dass er 24 Stunden am Tag geöffnet ist.

Dies sei ein „wesentlicher Bestandteil“ des Betriebes, sagte Lemke am Donnerstag im Landtags-Wirtschaftsausschuss in Mainz. Das neue Gutachten stelle der Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens ein gutes Zeugnis aus und sehe „gute Chancen für eine nachhaltige Sicherung des Standortes“. Am Hahn gibt es Lemke zufolge rund 3000 Arbeitsplätze. Der Flughafen schreibt seit längerem rote Zahlen. Hauptgesellschafter der GmbH ist das Land Rheinland-Pfalz. Das Land Hessen hatte mit Ausstieg gedroht.

Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH

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