Niederlage für Helamitarbeiter

Niederlage für Helamitarbeiter

Im Streit um einen Protestanstecker, den Helamitarbeiter auf der Arbeit tragen wollen, ist ein Mitarbeiter vor dem Arbeitsgericht Trier mit einem Eilantrag gescheitert.

Das Unternehmen hatte insgesamt sechs Betriebsrats- und Tarifkommissionsmitglieder suspendiert, nachdem sie mit Ansteckern gegen den Ausstieg ihres Arbeitgebers aus dem Flächentarif bei der Arbeit protestiert hatten. Auf dem Anstecker sind Sarg und Kreuz zu sehen und in einem Text beklagt die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi den Ausstieg aus der Tarifbindung.

Betriebsratsvorsitzender Hans vom Dorff (hela Baumarkt Wittlich) wollte sich mit einer einstweilligen Verfügung wieder in Arbeit klagen und zwar mit dem Sticker. Das Arbeitsgericht hat dem Antrag nicht stattgegeben, wie nun Verantwortliche der Hela Profi Zentren und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi dem TV mitteilten. Verdi-Sprecher Jürgen Rinke-Oster kündigte an, dass die sechs suspendierten Helamitarbeiter morgen wieder die Arbeit aufnehmen wollten, ohne den Protetssticker. Die schriftliche Begründung der Arbeitsgerichtsentscheidung steht noch aus. In der Sache wird wahrscheinlich im September oder Oktober noch in der Hauptverhandlung beraten.

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