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Niederlassung von Ärzten auf dem Land wird gefördert

Schilder mit der Aufschrift „Arzt“ und „oberes Dorf“. Foto: Armin Weigel/Archiv
Schilder mit der Aufschrift „Arzt“ und „oberes Dorf“. Foto: Armin Weigel/Archiv FOTO: Armin Weigel
Mainz. Gut zehn Jahre nach dem Start einer gezielten Strategie zur Sicherung der hausärztlichen Versorgung auf dem Land soll das Konzept jetzt weiterentwickelt werden. Leitlinien und konkrete Maßnahmen dafür stellt Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) heute in Mainz vor. An der Weiterentwicklung dieses „Masterplans“ wirken auch die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz, die Landesärztekammer, das Zentrum für Allgemeinmedizin und Geriatrie der Universitätsmedizin Mainz sowie der Hausärzteverband mit. dpa

Mit einem Paket von Maßnahmen will Rheinland-Pfalz sicherstellen, dass eine flächendeckende ärztliche Versorgung auch auf dem Land gesichert bleibt. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) stellte am Donnerstag in Mainz eine Fortschreibung der 2007 gestarteten Planung zur Sicherung der hausärztlichen Versorgung auf dem Land vor. Sie zeigte sich zuversichtlich, „dass wir mit diesem Plan als Grundlage gut in die Zukunft starten“.

Der „Masterplan“ umfasst konkrete Vorhaben und Förderungen, die von der ärztlichen Ausbildung über Weiterbildung und Berufsausübung bis zu „lokalen Zukunftswerkstätten“ in 20 Projektregionen reichen. „Wir sind in einer schwierigen Situation“, sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz, Peter Heinz. „Wir werden bis 2022 fast die Hälfte der Ärzte ersetzen müssen, nicht nur im hausärztlichen, sondern auch im fachärztlichen Bereich.“

Masterplan zur ambulanten ärztlichen Versorgung