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Nürburgring-Steuermillionen waren in Gefahr

Nürburgring-Steuermillionen waren in Gefahr

Die in der Nürburgring-Affäre vorübergehend in der Schweiz deponierten Steuermillionen waren nach Einschätzung des Rechnungshofs Rheinland-Pfalz zeitweise in Gefahr. Im Zuge der im Juli 2009 spektakulär geplatzten Privatfinanzierung des Nürburgring-

Ausbaus waren einmal 80 Millionen und später 95 Millionen Euro Landesmittel als Liquiditätsnachweis nach Zürich überwiesen worden. In einem am Mittwoch veröffentlichten Gutachten schrieb der Rechnungshof, für diese Summen habe „ein größeres Risiko“ bestanden, „dass Dritte die Gelder hätten beanspruchen oder blockieren können“. Mit einem Verlust von 170 000 Euro war das Geld aber zurückgeflossen.