Haar-Handwerk kritisiert Eine Brautfrisur darf nur der Friseur stecken

Trier · Wer Bräuten eine Frisur steckt und dafür Geld nimmt, muss als Friseurin in der Handwerksrolle stehen. Ansonsten macht man sich strafbar. Ein Trend, der sich in der Region Trier auszubreiten scheint.

 Verboten: Wer gegen Geld Bräuten eine Hochsteckfrisur steckt, der muss in der Handwerksrolle eingetragen sein. Foto: istock

Verboten: Wer gegen Geld Bräuten eine Hochsteckfrisur steckt, der muss in der Handwerksrolle eingetragen sein. Foto: istock

Foto: Getty Images/iStockphoto/Wavebreakmedia

Eine Brautfrisur ist ein Handwerk, kein Kunstwerk. Auf diese einfache Formel ließe sich der Schutz des Haarhandwerks in Sachen Haarstyling bringen. Und doch ist der Sachverhalt komplizierter. „Wir erleben derzeit in der Region über die sozialen Medien einen regelrechten Trend zu Frisuren-Events“, stellt Guido Wirtz, Vorsitzender Innungsmeister des Landesverbands Friseure & Kosmetik Rheinland und Friseurmeister mit einem Salon in Körperich (Eifelkreis Bitburg-Prüm) fest.