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| 05:37 Uhr

„Open Ohr“-Festival dreht sich um Körperbau

Die US-amerikanische Hip-Hop-Künstlerin Akua Naru auf der Bühne. Foto: Markus Scholz/Archiv
Die US-amerikanische Hip-Hop-Künstlerin Akua Naru auf der Bühne. Foto: Markus Scholz/Archiv FOTO: Markus Scholz
Mainz. Das „Open Ohr“ ist ein besonderes Festival. Die 44. Ausgabe an Pfingsten bietet nicht nur Musik, Theater und Film, sondern auch politische Diskussionsrunden. Der „Körperbau“ steht in diesem Jahr im Zentrum des Programms. „Das Intimste, was wir haben, unser Körper, ist also in unserer Zeit eine hochpolitische Angelegenheit, in der es um Freiheit, Selbstbestimmung und Privilegien geht, aber auch um Schutz“, schreiben der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling und Jugenddezernent Eckart Lensch (beide SPD) im Grußwort des Programmhefts. dpa

An diesem Freitag (18. Mai) startet das Festival mit afro-kubanischen Rhythmen auf dem Gelände der Zitadelle über der Stadt. Am Samstag (19. Mai) wird im Eröffnungspodium über den „getunten Körper“ diskutiert. Mit dabei sind unter anderem der Mainzer Philosoph Thomas Metzinger und der Blogger Enno Park, der sich selbst als „Cyborg“ bezeichnet. Thematisiert werden am Samstag und Sonntag (20. Mai) auch die „Selbstvermessung“ durch die Gesundheitsindustrie sowie die Frage nach einem „Designerbaby“. In mehreren Theateraufführungen kommen Roboter ins Spiel. Am Samstag zeigt das Festival zudem den Film „Blade Runner“ von 1982, der im Jahr 2019 spielt.

Musikalisch locken zum Beispiel die Hip-Hopperin Akua Naru (Freitag), die Band „Lucille Crew“ (Samstag) aus Israel mit Funk, Soul und Hip-Hop, „My Baby“ (Sonntag) aus den Niederlanden und Neuseeland, die zwischen Blues, Country und Soul hin- und herhüpfen, sowie die Berliner Disco-Folk-Band „Holler my Dear“ (Montag). Eine „Freie Projektgruppe“ organisiert das Festival. Rund 12 000 Menschen kamen im vergangenen Jahr. „Das wäre eine schöne Zahl, wenn wir sie erreichen könnten“, sagte Stadtjugendpfleger Marcus Hansen.

Programmheft "Open Ohr"-Festival 2018

44. "Open Ohr"-Festival