Pannenpanzer Puma noch lange nicht serienreif

Pannenpanzer Puma noch lange nicht serienreif

Nach dem Desaster um die Drohne Euro-Hawk hat auch der teuerste Schützenpanzer der Welt 2013 für Schlagzeilen gesorgt. Denn der Puma, den die Wehrtechnische Dienststelle auf dem Trierer Grüneberg erprobt, wird insgesamt nicht nur Hunderte Millionen Euro teurer als gedacht.

Der neue deutsche Schützenpanzer hat zudem so viele technische Mängel, dass es den Herstellerfirmen bis Ende Oktober nicht gelungen ist, innerhalb der gesetzten Frist nachzuweisen, dass der Panzer reif für die Serienproduktion ist. Schon seit sechs Jahren wartet die Bundeswehr vergeblich auf den Ersatz für ihren 40 Jahre alten Panzer namens Marder. Und sie wird weiter warten müssen. Verteidigungsminister Thomas de Maizière sagte im Oktober, dass es "keine Grundlage für die Übernahme in die Nutzung" gebe. Die technischen Mängel des Puma sind zu groß: So gibt es noch Probleme mit der mangelnden Stabilität bei Software und Elektronik, bei der technischen Dokumentation, beim Gewicht und mit der eingeschränkten Sicht des Fahrers. Trotz allem hält die Bundeswehr an dem 4,3 Milliarden-Euro-Projekt fest. kah

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