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| 16:18 Uhr

Pirmasenser OB: „Positive Signale“ bei Feuerwehr-Streit

Der Oberbürgermeister von Pirmasens, Bernhard Matheis (CDU). Foto: Stadtverwaltung Pirmasens/Archiv
Der Oberbürgermeister von Pirmasens, Bernhard Matheis (CDU). Foto: Stadtverwaltung Pirmasens/Archiv FOTO: Stadtverwaltung Pirmasens
Pirmasens. Der Streit bei der Feuerwehr in Pirmasens ist nach Darstellung von Oberbürgermeister Bernhard Matheis (CDU) so gut wie beigelegt. Man sei auf einem guten Weg, sagte das Stadtoberhaupt, das in den vergangenen Tagen zwei Gespräche mit Feuerwehrleuten geführt und einen Kompromissvorschlag unterbreitet hatte, am Freitag auf Anfrage. 44 Feuerwehrleute, die kürzlich aus Protest gegen ein neues Konzept bis auf Widerruf den Dienst quittiert hatten, hätten diesen Schritt zurückgenommen. Darüber hatten Medien berichtet. dpa

Der Streit hatte sich daran entzündet, dass die Feuerwehrleute den Stadtfeuerwehrinspekteur künftig nicht mehr wählen können. Stattdessen soll der hauptamtliche Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz die Funktion mit übernehmen, die bislang von einem ehrenamtlichen Feuerwehrmann ausgeübt worden war. Laut Matheis ergaben die Gespräche, dass die Wehrleute fürchteten, mit dem neuen Konzept seien die Interessen der Freiwilligen Feuerwehr nicht mehr ausreichend vertreten.

Das Strategiepapier sieht auch vor, dass es künftig neben dem bisherigen Vize-Stadtfeuerwehrinspekteur einen zweiten geben soll. Beide sollen Ehrenamtlichen sein und von den Wehrleuten gewählt werden. Er habe vorgeschlagen, dass bei Fragen zur Freiwilligen Feuerwehr einer oder beide Stellvertreter einbezogen würden, sagte Matheis. Das sei noch nicht im Großen und Ganzen verabschiedet, es gebe aber positive Signale. Das zeige sich auch daran, dass die 44 Männer wieder zur Verfügung stünden.

Die Feuerwehr Pirmasens besteht aus 18 Haupt- und rund 90 Ehrenamtlichen. Die Neubesetzung wird nötig, weil der Amtsinhaber den Posten aus privaten und beruflichen Gründen zum 1. Juli 2018 aufgibt.