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Polizei in der Region zählt mehr Einbrüche in Wohnungen

Polizei in der Region zählt mehr Einbrüche in Wohnungen

Das Mainzer Innenministerium verzeichnet für das vergangene Jahr mehr als 260.000 Straftaten, etwa so viele wie im Vorjahr 2012. Im Bereich des Polizeipräsidums Trier wurden zuletzt zwei von drei Taten aufgeklärt. Allerdings steigt die Zahl der Wohnungseinbrüche.

Am Mittwoch sind in Mainz und in Trier die Kriminalitätsstatistiken für das vergangene Jahr vorgestellt worden. Innenminister Roger Lewentz (SPD) nannte 267.441 Straftaten landesweit und eine Aufklärungsquote von 60,9 Prozent.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Trier erreichte die Quote der aufgeklärten Fälle laut Polizeipräsident Lothar Schömann einen Rekordwert von 66,5 Prozent. Allerdings ist hier die Zahl der Straftaten erstmals seit fünf Jahren gestiegen: um sieben Prozent auf 36.822 Fälle. Das sei maßgeblich auf Verstöße gegen das Asyl- und Aufenthaltsrecht in Zusammenhang mit der Zentralen Aufnahmeeinrichtung in Trier zurückzuführen. Solche Verstöße wie das unerlaubte Fahren nach Wittlich bei Aufenthaltspflicht in Trier werden ebenfalls als Taten gezählt.
"Das Risiko, im Präsidialbereich Trier Opfer einer Straftat zu werden, lag trotz des Anstiegs im vergangenen Jahr wieder unter dem Landesdurchschnitt", sagte Triers Polizeichef Schömann. Die Region zähle zu den sichersten im Land.

Wie im ganzen Land bereitet der Polizei in der Region die Zunahme bei den Wohnungseinbrüchen Sorge; nicht einmal jeder zweite Einbruch wurde aufgeklärt. Laut Polizei deutet dies auf professionelles Vorgehen der Täter hin. Ein Schwerpunkt liege im Grenzraum zu Belgien.

Auffällig seien zudem die Zunahmen der Raubüberfälle in Trier und rechtsextremer Taten.

Diebe und Einbrecher kommen oft ungeschoren davon