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Porsche gewinnt 24-Stunden-Rennen nach Wetterchaos

Rennwagen von Porsche während des 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Foto: Thomas Frey
Rennwagen von Porsche während des 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Foto: Thomas Frey FOTO: Thomas Frey
Nürburg. Erst Starkregen, dann Nebel: Dreieinhalb Stunden vor dem Ende ist das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring am Sonntag aus Sicherheitsgründen unterbrochen worden. „Für mich war die rote Flagge absolut die richtige Entscheidung. Die Sicht ist wirklich grauenhaft“, sagte Mercedes-AMG-Pilot Luca Stolz. Er führte zum Zeitpunkt der Unterbrechung in seinem werksunterstützten Mercedes mit 4:25 Minuten Vorsprung auf einen Werks-Porsche. dpa

Erst Starkregen, dann Nebel und nach der Zwangspause ein Porsche-Sieg: Nach 3426,03 Kilometern oder 135 Runden haben der Österreicher Richard Lietz, die beiden Franzosen Patrick Pilet und Fred Makowiecki sowie Le-Mans-Gewinner Nick Tandy aus Großbritannien am Sonntag das traditionsreiche 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen. Das Porsche-Quartett hatte gerade einmal 26,413 Sekunden Vorsprung auf ein Mercedes-Team um den dem ehemaligen DTM-Fahrer Maro Engel aus München. Für Porsche war es der insgesamt zwölfte Sieg auf der legendären Nordschleife.

Dreieinhalb Stunden vor dem Ende war das Langstreckenrennen aus Sicherheitsgründen unterbrochen und dann neu gestartet worden. Danach holte Porsche den Rückstand auf Mercedes auf. 210 000 Zuschauer waren am Wochenende in die Eifel gekommen.

24-Stunden-Rennen-Nürburgring