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| 14:52 Uhr

Projekt „Gemeindeschwester Plus“ steht vor Abschluss

Die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD). Foto: Fredrik Von Erichsen/Archiv
Die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD). Foto: Fredrik Von Erichsen/Archiv FOTO: Fredrik von Erichsen
Mainz. Seit fast drei Jahren gibt es die „Gemeindeschwester plus“. Am heutigen Dienstag stellt Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) den Evaluationsbericht der Universität Köln für das Modellprojekt vor und zieht eine Bilanz. Aufgabe der Gemeindeschwestern ist es, Senioren zu Hause zu besuchen, die noch nicht pflegebedürftig sind. Das Angebot soll gerade in ländlichen Gebieten Präventionsarbeit leisten und eine Lücke bei der Unterstützung und Beratung alter Menschen schließen. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der Senioren auch in hohem Alter noch so lange wie möglich aufrechtzuhalten. dpa

Gegen Vereinsamung im Alter und für eine möglichst lang währende Selbstständigkeit: Das vor knapp drei Jahren angelaufene Modellprojekt „Gemeindeschwester plus“ zur präventiven Betreuung von alten Menschen, die noch keine Pflege brauchen, geht in seine Endphase. Am Mittwoch stellte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) den Evaluationsbericht der Universität Köln zum Projekt vor, das Ende 2018 seinen Abschluss findet - und spricht von einem „großen Gewinn“. Dies zeigten besonders die positiven Rückmeldungen aus den Modellkommunen und von den Menschen selbst.

2,9 Millionen Euro hat das Sozialministerium insgesamt investiert. Unter anderem 18 Gemeindeschwestern wurden damit an dreizehn Pflegestützpunkten finanziert. Bei Hausbesuchen unterstützen sie die alten Menschen mit konkreten Angeboten zum Erhalt ihrer Selbstständigkeit. Ende 2018 läuft das Modellprojekt nun aus, die Art der Fortsetzung ist noch nicht komplett gesichert. Laut Bätzing-Lichtenthäler sind für 2019 und 2020 Finanzmittel eingeplant. Wie viel Geld konkret zur Verfügung gestellt werden kann, wollte die Sozialministerin nicht sagen. Ziel sei es, die „Gemeindeschwester plus“ in den bestehenden Modellkommunen weiterzuführen und neue hinzuzunehmen.

Allerdings sieht Bätzing-Lichtenthäler auch die Kommunen und Pflegekassen in der Verantwortung. Das Projekt sei ein Weg, Pflege hinauszuzögern. „Und es ist eine Möglichkeit für die Pflegekassen, Geld zu sparen“, erklärte die Ministerin. Deshalb müsse es im Sinne der Kassen sein, finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.