Drogen&Kriminalität Prozess um Cyberbunker - Filmreif: Erstmals erzählt Angeklagter X. seine skurrile Lebensgeschichte

Trier · Erstmals ganz private Einblicke im Cyberbunker-Prozess: Schon als Kind erfand er Maschinen, die Eier backen oder beim Einschlafen helfen. Am Montag hat der Boss des Cyberbunkers über sein ganz und gar nicht gewöhnliches Leben berichtet.

Ein Mann mit einer außergewöhnlichen Lebensgeschichte. Wer versteckt sich hinter Mister X.? Symbolfoto: iStock/Nastco

Foto: Getty Images/iStockphoto/Nastco

Kein Wunder, dass eine Fernsehserie über diesen Mann in Arbeit ist. Jedenfalls bietet das, was Herman Johan X. dem Trierer Landgericht am Montag über sein Leben berichtet, genügend Stoff für eine skurrile Tragikomödie voll unerwarteter Wendungen. Ihr tragischer Held: ein Wunderkind namens X., das als weltfremdes Genie auch mit mehr als 60 Jahren noch davon träumt, in Bunkern Maschinen zu erfinden, die die Welt verändern, das zum Multimillionär wird, obwohl es sich für Geld nie interessierte und das nun schon zum dritten Mal im Gefängnis sitzt, weil es an die falschen Menschen geriet und Konflikte scheute. So jedenfalls die Geschichte, die X. erzählt.