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Prozess um Mord bei Sexspiel: 33-Jähriger gesteht Tötung seiner Freundin

Prozess um Mord bei Sexspiel: 33-Jähriger gesteht Tötung seiner Freundin

Ein 33-Jähriger, der wegen Mordes vor dem Trierer Landgericht steht, hat am Montag gestanden, im Januar seine sechs Jahre jüngere Freundin in Kinderbeuern (Bernkastel-Wittlich) getötet zu haben.

(wie/dpa) Es sei immer noch "unvorstellbar" und nicht "rückgängig zu machen", was er getan habe, ließ der arbeitslose Koch seinen Verteidiger Andreas Ammer vorlesen. Er müsse seine Schuld und Strafe auf sich nehmen. Zu der Tat und dem möglichen Motiv schweigt der Angeklagte. Dem Mann wird vorgeworfen, eine 27-jährige Altenpflegerin zunächst gewürgt und anschließend stranguliert zu haben. Um sicherzustellen, dass die Frau tot ist, soll er mit einem Messer in den Hals gestochen haben.

Laut Anklage hatte der Mann seine Freundin mit Handschellen ans Bettgestell gefesselt - eine offenbar übliche Sex-Praxis bei dem Paar. Doch dann habe er sie unvermittelt gewürgt und ihr mit einem Steakmesser zweimal in den Hals gestochen. Nach der Tat ging er mehrmals zum Geldautomaten und hob insgesamt mehr als 3000 Euro vom Konto der Altenpflegerin aus dem sächsischen Görlitz ab.