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Randale auf Rastplatz: Polizei prüft fremdenfeindliche Motive

Randale auf Rastplatz: Polizei prüft fremdenfeindliche Motive

Nach dem Angriff von Fußballfans auf zwei Männer auf der Rastanlage Schneifel bei Olzheim prüfen Polizei und Staatsanwaltschaft, ob möglicherweise fremdenfeindliche Motive im Spiel waren.

Wie die Pressestelle der Polizeidirektion Trier am Montag berichtete, stehen zwei noch nicht identifizierte Insassen des Fanbusses, der auf dem Weg zur Partie gegen Wuppertal war, im Verdacht, zwei Männer auf dem Rasthof "Schneifel" tätlich angegriffen und durch Herunterlassen der Hose beleidigt zu haben. Die in Nordrhein-Westfalen lebenden 40 und 46 Jahre alten Angegriffenen stammen aus dem Irak. Deshalb prüfen die Ermittler, ob möglichweise ein ausländer- oder fremdenfeindlicher Hintergrund gegeben sein könnte. Das zuständige Fachkommissariat der Kriminaldirektion ist in die Ermittlungen eingebunden. Inzwischen ist auch die Staatsanwaltschaft Trier eingeschaltet.

Ob bei der Auseinandersetzung auch ein achtjähriger Junge, der in Begleitung der beiden Angegriffenen war, geschubst und möglicherweise ebenfalls verletzt wurde, ist derzeit ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen. "Konkrete Anhaltspunkte oder gar Beweise für eine mögliche fremdenfeindliche Motivation sind derzeit nicht gesichert. Den weiteren Ermittlungen kann insofern nicht vorgegriffen werden", heißt es dazu seitens der Polizei.

Bei der Randale auf der Rückfahrt von Wuppertal wurden auf einem Rastplatz bei Weilerswist drei Polizeibeamte aus Nordrhein-Westfalen verletzt. Mehrere aggressive Fußballfans mussten dabei mit einem Großaufgebot und einem Warnschuss gestoppt werden.