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Region besser als Bund: Weniger Firmenpleiten, mehr Privatinsolvenzen

Region besser als Bund: Weniger Firmenpleiten, mehr Privatinsolvenzen

Die Anzahl der Unternehmenspleiten hat sich bundesweit 2010 um 2,5 Prozent auf 32 100 Fälle (2009: 32 930) verringert. Die Region steht sogar noch besser da. Neben dem kräftig ziehenden Exportmotor ist auch die steigende Binnennachfrage sowie die Entspannung auf dem Kreditmarkt hauptursächlich für die Beruhigung im Bereich der Firmeninsolvenzen.

In der Region Trier ist in 2010 ein Rückgang der Firmenpleiten gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Dabei zeigt die von Creditreform Trier geschätzte Entwicklung für 2010 einen Rückgang der Firmeninsolvenzen um 9,2 % gegenüber dem Vorjahr. Damit stellt sich die Region gegenüber dem bundesweiten Rückgang von 2,5 % noch besser auf.

Zugelegt haben in der Region Trier allerdings die Privatinsolvenzen. Mit einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um etwa 5,4 % fällt der Zuwachs der privaten Pleiten in 2010 allerdings nicht ganz so stark aus wie deutschlandweit mit +10,9 %. Regional rechnet Creditreform 2010 mit etwa 516 eröffneten Verfahren (2009: 489).

Bundesweit erhöhte sich die Zahl der Verbraucherinsolvenzen deutlich. Mit 111.800 neuen Fällen wurde nicht nur der Vorjahreswert (100.790 Fälle) um 10,9 Prozent übertroffen, auch stellt die aktuelle Zahl einen Negativrekord dar.