Rettungsdienst bleibt in staatlicher Hand

Rettungsdienst bleibt in staatlicher Hand

Die Abgeordneten des Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des Europäischen Parlaments haben am Mittwoch beschlossen, das neue EU-Vergaberecht nicht auf den Rettungsdienst anzuwenden. "Unser gemeinsames Vorgehen und die breite Unterstützung aller Hilfsorganisationen haben sich gelohnt", kommentiert der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD).

Die EU-Kommission hatte zunächst für die Vergabe von Leistungen des Rettungsdienstes eine europaweite Ausschreibung vorgesehen. Die CDU-Europaabgeordnete Birgit Collin-Langen zeigt sich erleichtert: "Es hätte die Gefahr bestanden, dass das hohe Leistungsniveau des Rettungsdienstes in Deutschland beeinträchtigt würde."fcg

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