Rettungshubschrauber gerät an der Mosel in Stromleitung: Keine Verletzten

Unfall : Rettungshubschrauber gerät in Stromleitung: Keine Verletzten

Beim Landeanflug während eines Einsatzes ist ein Rettungshubschrauber an der Mosel in eine Stromleitung geraten. Der Heckrotor der Maschine der ADAC Luftrettung geriet am Donnerstag zwischen Valwig und Bruttig-Fankel im Kreis Cochem-Zell in eine Stromoberleitung.

Der Pilot konnte den Hubschrauber auf einer Wiese neben einem Weinberg und der Landstraße 98 landen, wie die Polizei in Cochem mitteilte. Verletzt wurde niemand.

Auf der Landstraße hatte sich zuvor ein Verkehrsunfall ereignet, der Hubschrauber war zu der Unfallstelle unterwegs, wie der Sprecher berichtete. Ein 82 Jahre alter Autofahrer war aus zunächst ungeklärten Gründen in einer langgezogenen Rechtskurve nach links in den Gegenverkehr geraten. Dort krachte er in das entgegenkommende Fahrzeug eines 73-Jährigen, dann streifte er noch etwa 20 Meter an einer Weinbergsmauer entlang.

Die Feuerwehr befreite den schwer verletzten 82-Jährigen aus seinem Wagen. Ein ersatzweise herbeigerufener Rettungshubschrauber flog den Mann schließlich in eine Trierer Klinik. Der 73-Jährige und ein weiterer Insasse des zweiten Autos blieben indes unverletzt.

Durch den Vorfall mit dem Hubschrauber an der Oberleitung kam es laut Polizei zu einem Kurzschluss und einer Spannungsentladung. Im Cochemer Stadtteil Cond fiel kurzzeitig der Strom aus, dies konnte aber schnell wieder behoben werden. Den Angaben zufolge entstand letztlich sowohl am Hubschrauber als auch an der Stromleitung nur ein geringer Sachschaden.

Polizei-Mitteilung

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