Rhein-Pegelstände sinken wieder

Rhein-Pegelstände sinken wieder

Die Pegelstände des Rheins fallen wieder sichtbar. Auch mittelfristig sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach derzeit nur wenig Regen voraus. „Wenn die Wasserstände noch weiter sinken, könnte die Abladung der Schiffe eingeschränkt werden“, teilte die Bundesanstalt für Gewässerkunde in Koblenz mit.

Allerdings sei die Situation für ein volles Beladen nur schwer einzuschätzen. Die Vorhersage der Rheinpegelstände habe „nur eine Genauigkeit von vier Tagen“. Der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt in Duisburg teilt mit: „Noch ist es nicht so dramatisch. Von Panik keine Spur.“

Vergangenes Jahr hatte extremes Niedrigwasser infolge lang anhaltender Trockenheit der Wirtschaft zu schaffen gemacht. Frachtschiffe konnten nur zu zwei Dritteln oder weniger beladen werden. Vor allem Fabriken, die über den Rhein mit Rohstoffen versorgt werden, mussten ihre Produktion drosseln - etwa der Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen. Der rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) setzt sich für eine Vertiefung um 20 Zentimeter an bestimmten Stellen im Mittelrhein ein.

Bundesanstalt für Gewässerkunde

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