Rheinland-pfälzischer Verkehrsminister Lewentz schlägt mautfreie Grenzregionen vor

Mainz · Der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Roger Lewentz (SPD) will in der Debatte um eine PKW-Maut in Deutschland dem Mainzer Landtag einen neuen Vorschlag vorlegen.

Lewentz will eine Korridorlösung zugunsten von Grenzregion wie Trier-Luxemburg vorschlagen. Nach Informationen des Trierischen Volksfreunds sollen ausländische Fahrzeuge demnach 30 Kilometer nach Deutschland hineinfahren dürfen, ohne Maut entrichten zu müssen.

Mit Blick auf Einkaufsstädte wie Trier gelte es, die Kaufkraft und den kleinen Grenzverkehr zu bewahren, sagte Lewentz dem Trierischen Volksfreund. "Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass Besucher aus Luxemburg Eintritt zahlen müssten", sagte der Minister.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte den Plan für die umstrittene Maut entwickelt und nach Kritik nachgebessert. Nun soll die Straßengebühr für PKW nur noch auf Autobahnen und Bundesstraßen fällig werden. Die SPD in Rheinland-Pfalz hatte diesen Kompromiss als unausgegoren bezeichnet, die oppositionelle CDU im Landtag hatte den geänderten Dobrindt-Plan hingegen Anfang dieser Woche begrüßt.

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