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| 16:42 Uhr

Rheinland-Pfalz will mehr ausländische Studenten locken

Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU). Foto: Britta Pedersen/Archiv
Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU). Foto: Britta Pedersen/Archiv FOTO: Britta Pedersen
Mainz. Rheinland-Pfalz will den Anteil internationaler Studenten erhöhen. „Wir haben in vielen Regionen des Landes bei einer sehr gut funktionierenden Wirtschaft eine abnehmende Bevölkerung“, sagte Wissenschaftsminister Konrad Wolf (SPD) am Mittwoch in Mainz. Das wirke sich gerade in den Jahrgänge, die mit Schule, Studium und Ausbildung fertig werden, sehr stark aus. „Das können wir nur füllen mit internationalen Studierenden.“ So gebe es an der TU Kaiserslautern inzwischen 17 englischsprachige Master-Studiengänge. Die Zahl ausländischer Studierender lag 2016 im Land bei 13 210, insgesamt waren es 122 230 Studenten. dpa

Der Minister zog eine positive Bilanz des „Bologna-Prozesses“, der Umstellung der Studiengänge auf Bachelor und Master. „In Deutschland ist die Umsetzung weitestgehend erfolgt“, sagte Wolf, der nächste Woche als Ländervertreter mit Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) zu einer Bologna-Konferenz nach Paris fährt. Bundesweit seien 91,1 Prozent des Studienangebots umgestellt, in Rheinland-Pfalz sogar 98 Prozent. Der sogenannte Bologna-Prozess hatte vor fast 20 Jahren begonnen, um europaweit Studiengänge und Abschlüsse zu harmonisieren und die internationale Mobilität von Studenten zu fördern.

Wolf mahnte an, dass die Freiheit der Wissenschaft überall gewahrt bleiben müsse. „Es gibt ja durchaus in verschiedenen Ländern die Tendenz, die Freiheit von Forschung und Lehre zumindest zur Diskussion zu stellen, wenn nicht sogar einzuschränken.“

Mitteilung KMK und Wissenschaftsministerium RLP zu Bologna-Prozess