Ring GmbH wehrt sich

Die Nürburgring GmbH hat am Donnerstag die Kritik von Steuerzahlerbund und CDU zurückgewiesen, dass die Baukostensteigerung nicht in den Businessplan für den "Nürburgring 2009" eingearbeitet worden sei.

Mainz. (ren) Die Pläne seien seit 2005 "stets den aktuellen Entwicklungen und Erkenntnissen angepasst" worden, erklärte eine Sprecherin auf Anfrage. Steuerzahlerbund-Experte Stefan Winkel geht weiter von tiefroten Zahlen aus.

Als "spekulativ und unwahr" bezeichnete die Ring-Sprecherin Berechnungen des Steuerzahlerbundes auf Basis der Businesspläne von 2007. Danach drohen dem Ring bis 2020 rund 43 Millionen Euro Verlust.

Ex-Finanzminister Ingolf Deubel hatte noch Anfang Juni von 37 Millionen Euro Gewinn gesprochen, obwohl da schon eine Baukostensteigerung um rund 30 Millionen auf 157 Millionen klar war.

Nach dem Platzen einer Privatfinanzierung nimmt die landeseigene Ring GmbH nun 185 Millionen Euro Kredit auf.