Bildungsministerin Hubig zum Fachkräftemangel „Ich kann mir keine Lehrer backen, aber wir tun alles“

Mainz · In Kitas und Schulen fehlen immer mehr Fachkräfte, Bildungsstudien zeigen große Defizite beim Lesen und Schreiben. Warum sich Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) trotzdem keine Vier-Tage-Woche in Schulen vorstellen kann, für die Abschaffung von Noten offen ist und wie Künstliche Intelligenz die Bildung revolutioniert, erklärt sie im großen Volksfreund-Interview.

Symbolbild

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Foto: dpa-tmn/Julian Stratenschulte

Verpflichtende Sprachtests im Alter von viereinhalb Jahren, weniger Schüler in Förderschulen und moderne Richtlinien für neue Schulgebäude: Gleich mehrere Großprojekte hat Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) in den vergangenen Wochen vor den Sommerferien angestoßen. Bis sich angesichts schlechter Sprachkenntnisse bei den Kindern etwas tut, könnte es aber dauern. „So ein Bildungssystem ist ein Tanker“, sagt Hubig. Und der Fachkräftemangel im Schul- und vor allem im Kita-Bereich könnte ihr weitere Probleme bringen. Die Zeit für Notmaßnahmen sieht die SPD-Politikerin aber noch nicht gekommen.