Rockfestival am Nürburgring vor dem Aus

Rockfestival am Nürburgring vor dem Aus

Das Rockfestival "Der Ring - Grüne Hölle Rock" am Nürburgring steht nach Medienberichten vor dem Aus. Hintergrund sollen Streitigkeiten zwischen Rennstreckenbetreiber Capricorn Nürburgring (CNG) und Konzertveranstalter Deag sein.

Neuer Ärger am Nürburgring: Konzertveranstalter Deag und Rennstreckenbetreiber Capricorn Nürburgring GmbH (CNG) verhandeln nach einem Bericht der Wirtschaftswoche über die Auflösung ihres Fünfjahresvertrags für "Der Ring - Grüne Hölle Rock". Ein entsprechendes Angebot hatte die CNG vorgebracht, die Deag wies die "Bedingungen der von Ihnen vorgeschlagenen Aufhebung" allerdings zurück. Das geht aus einem Schreiben von Deag-Chef Peter Schwenkow hervor.

Bis nächste Woche soll nach Informationen des Magazins die Zukunft des Festivals geklärt werden, das laut bisheriger Planung vom 29.-31. Mai auf dem Nürburgring stattfinden soll. Auf Nachfrage, ob er eine Absage des Festivals ausschließen könne, sagte ein CNG-Sprecher nur: "Kein Kommentar."

Schwenkow bestätigte dagegen auf Anfrage der Wirtschaftswoche, dass er eine Verlegung des Festivals in Erwägung zieht und bereits alternative Ausrichtungsorte prüft. Wie Schwenkow in dem Schreiben auflistet, waren bis Mitte März nur knapp 800.000 Euro an Vorverkaufserlösen für "Der Ring" eingegangen, an vorab zu zahlenden Kosten aber bereits mehr als 3,5 Millionen Euro aufgelaufen.