RWE beginnt mit Rückbau von Reaktordruckbehältern

RWE beginnt mit Rückbau von Reaktordruckbehältern

Der Energieversorger RWE will im kommenden Jahr mit dem Rückbau von Reaktordruckbehältern in drei stillgelegten Atomkraftwerken beginnen. Betroffen ist hiervon auch der Standort im südhessischen Biblis, wie das Umweltministerium in Wiesbaden am Freitag auf Anfrage bestätigte.

Neben Biblis sind RWE zufolge auch die Kraftwerke im rheinland-pfälzischen Mülheim-Kärlich und im niedersächsischen Lingen betroffen. Für die Großprojekte seien jetzt die Aufträge vergeben.

Die Arbeiten sollen dem Konzern zufolge von 2020 bis 2024 dauern und einen hohen zweistelligen Millionenbetrag kosten. Während des Betriebs der Anlagen befanden sich in den Reaktordruckbehältern jeweils der Reaktorkern mit den Brennelementen. Allein der Druckbehälter in Mülheim-Kärlich mit einer Höhe von 13 Metern und einem Durchmesser von 5 Metern wiege mit allen Einbauten rund 660 Tonnen.

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