Ryanair nennt Konsequenzen aus Luftverkehrsabgabe

Ryanair nennt Konsequenzen aus Luftverkehrsabgabe

Der irische Billigflieger Ryanair will heute in Frankfurt seine Reaktion auf die Einführung der deutschen Luftverkehrsabgabe vorstellen. Erwartet werden Flugstreichungen auch an der wichtigsten deutschen Basis am Hunsrück-Flughafen Hahn.

(dpa) Die Fluggesellschaft hatte mit ernsten Konsequenzen gedroht, sollte die nach Entfernung gestaffelte Abgabe von bis zu 45 Euro pro Flug tatsächlich Gesetz werden. Mit etwa 3,8 Millionen Fluggästen 2009 zählt der Airport Hahn zu den wichtigsten Regionalflughäfen in Deutschland. Größte Passagier- Airline mit einem Anteil von rund 95 Prozent ist Ryanair. Doch die Iren hatten erklärt, die neue Steuer könne zu Streichungen einzelner der bisher 174 Verbindungen von den Flughäfen Frankfurt (Hahn), Düsseldorf (Weeze) und Bremen führen. Flughafenbetreiber und der Mehrheitseigner Rheinland-Pfalz (82,5 Prozent) hatten sich zunächst zu den Drohungen bedeckt gehalten. Die Abgabe wird für Abflüge ab dem 1. Januar erhoben.

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