Saarland unterstützt europäisches Bahnprojekt

Saarland unterstützt europäisches Bahnprojekt

Künftig soll es zwischen dem Saarland und Frankreich bessere Zugverbindungen geben. Der saarländische Ministerrat hat am Dienstag einer entsprechenden Kooperations- und Finanzierungsvereinbarung zugestimmt.

Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD) sprach am Dienstag vor Journalisten von einem Projekt „von europaweiter Bedeutung“

Die Region Grand Est soll beauftragt werden, 30 neue Züge mit einer Gesamtinvestition von rund 280 Millionen Euro zu kaufen. Diese sollen grenzüberschreitend einsetzbar sein, davon zehn im Saarland. Bislang war dies auch an technischen Voraussetzungen der unterschiedlichen Schienensysteme gescheitert.

An dem Projekt beteiligt sind neben Grand Est und dem Saarland auch Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Laut Studien könnte sich die Zahl der wöchentlichen Nutzer auf allen Linien von 60 000 auf 230 000 erhöhen.

Das Saarland beteiligt sich an den Entwicklungskosten in Höhe von etwa 40 Millionen Euro mit rund 7,1 Millionen Euro. Dazu kommen später Mietkosten für den entsprechenden Kilometer-Einsatz.

Künftig sollen die Züge im Stundentakt zwischen Saarbrücken und Metz fahren und im Zweistundentakt auf der Verbindung nach Straßburg. Ein Umsteigen wird dann nicht mehr erforderlich sein.

Wenn es gelinge, dass die neuen Züge ab Ende 2024 rollen, sei dieses Projekt laut Rehlinger auch „ein Vorbild, wie mehrere Partner grenzüberschreitend und solidarisch über Jahre an einem gemeinsamen Ziel arbeiten können“.

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr

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