Schneefälle lassen Autofahrer kalt

Schneefälle lassen Autofahrer kalt

Erwartungsgemäß ist seit dem späten Mittwochabend in Eifel und Hunsrück der erste Schnee gefallen. Die Autofahrer ließ der Wintereinbruch allerdings eher kalt, die meisten hatten sich auf winterliche Straßenverhältnisse eingestellt. Unfälle gab es nur wenige.

Nach Polizeiangaben hat es bis zum frühen Morgen keine größeren Probleme wegen der winterlichen Straßenverhältnisse gegeben. In den Höhenlagen gab es zwar zeitweise eine feste Schneedecke auf den Straßen, so etwa in Hunsrück und Hochwald, jedoch waren in den frühen Morgenstunden überall die Räumfahrzeuge im Einsatz und die meisten Strecken sind geräumt.

Trotz des Einsatzes des Räum- und Streudienstes mussten sich Autofahrer deshalb vor allem auf den Nebenstrecken des Hochwaldes auf schwierigere Straßenverhältnisse einstellen. Unfälle wegen Eis und Schnee wurden der Polizei in Hermeskeil bis 9 Uhr allerdings nicht gemeldet. Der einzig nennenswerte Vorfall ereignete sich nach Angaben eines Polizeisprechers auf der Landesstraße zwischen Hermeskeil und Gusenburg. Dort habe sich ein Kleintransporter der Sprinter-Klasse kurzzeitig festgefahren.

Gegen 5.50 Uhr kam ein Sprinter-Lieferwagen zwischen der Hochwaldraststätte und der Abfahrt Reinsfeld auf glatter Fahrbahn nach rechts ab und prallte in die Leitplanke. Der Fahrer blieb unverletzt, den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 8000 Euro.

Gleich drei Rutschpartien gab es am frühen Morgen auf saarländischem Gebiet auf der Landesstraße zwischen Weiskirchen und Zerf. Das meldet die zuständige Polizeiinspektion Wadern. Auch bei diesen Unfällen gab es lediglich Sachschaden und keine Verletzte.

Im Bereich Morbach fließt der Verkehr, heißt es seitens der Polizei. Dort gab es auch keine Unfälle.

Nach zaghaften Schneefällen am Mittwochabend begann es in der Eifel am frühen Donnerstagmorgen wieder kräftiger zu schneien. Bislang blieb es auf den teils zugeschneiten Straßen aber ruhig: Wir haben bisher noch keinen einzigen Unfall", heißt es zum Beispiel bei der Polizei-Inspektion Prüm. Gleiches war bei der Polizeiinspektion in Bitburg zu hören.

Auch im Bereich der Vulkaneifel blieb es weitgehend ruhig. Allerdings kam am Vormittag ein leerer Linienbus zwischen Oberstadtfeld und Wallenborn von der B257 ab. Der Fahrer wurde nicht verletzt, für die Bergung des Busses ist die Strecke derzeit voll gesperrt, eine Umleitung ist eingerichtet.

In den Höhenlagen von Eifel und Hunsrück kann es bei Temperaturen knapp über Null Grad im Verlauf des Tages und am Freitag zu weiteren Schneeschauern kommen. Autofahrer sollten sich also weiter auf winterliche Vekehrsverhältnisse einstellen. (j.e./ax/fpl)

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