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Sehenswürdigkeiten in Mainz: Wo sind sie? Welche wichtig sind?

Attraktionen : Die Sehenswürdigkeiten in Mainz: Wo man sie findet und welche besonders wichtig sind

Mainz in eine Stadt mit sehr langer Geschichte. Das macht sich auch im Stadtbild deutlich bemerkbar. Die Sehenswürdigkeiten von Mainz findet man nicht nur in der Altstadt.

Was sollte man in Mainz gemacht haben?

Ein Besuch des Mainzer Wochenmarkts gehört zu den Dingen, die man gemacht haben sollte, wenn man die Stadt Mainz besucht. Er ist nicht nur einer der ältesten, sondern auch einer der schönsten Wochenmärkte in Deutschland. Im Winter wird aus dem Wochenmarkt dann der Mainzer Weihnachtsmarkt, der jedes Jahr aufs Neue die Menschen begeistert. Ansonsten gibt es gerade auf dem Marktplatz einige Sehenswürdigkeiten, wie den Mainzer Dom oder den Marktbrunnen, die man sich angeschaut haben sollte. Daneben gibt es auch noch das Gutenbergmuseum, das sich vor allem mit dem Thema der Schrift- und Druckkunst auseinandersetzt.

Weitere Sehenswürdigkeiten: Was kann man alles in Mainz machen?

Vor allem für Geschichtsinteressierte ist die Stadt Mainz ein beliebtes Urlaubs- beziehungsweise Ausflugsziel. Neben den vielen Sehenswürdigkeiten in Mainz, die besonders in der Altstadt zu finden sind, gibt es auch außerhalb einige sehenswerte Spots. Einer davon ist die Zitadelle Mainz. Diese liegt auf dem Jakobsberg am Rand der Altstadt und zeugt von der militärhistorischen Geschichte der Stadt. Sie wurde um das Jahr 1660 gebaut und gehörte zur Festung Mainz, einer Reihe von Festungswerken, die zwischen 1619 und 1918, dem Ende des Ersten Weltkriegs, der Stadt Mainz als Schutz und als Beherbergungsort für Soldaten dienten. Heute kann man Führungen durch die Zitadelle buchen und sich selbst ein Bild von der militärhistorischen Bedeutung machen.

Eine weitere Sehenswürdigkeit von Mainz ist die Theodor-Heuss Brücke, die die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden mit der rheinland-pfälzischen Hauptstadt Mainz verbindet. Sie wurde zwischen 1885 und 1888 errichtet und hat eine Gesamtlänge von 475 Metern.

Da Mainz zu den Hochburgen des deutschen Karnevals gehört, sollte man auf jeden Fall auch das Mainzer Fastnachtsmuseum besuchen. Das Museum stellt auf rund 350 Quadratmetern alle nur denkbaren karnevalistischen Gegenstände aus und gibt dem Besucher außerdem ein Gefühl davon, welchen Stellenwert der Karneval in Mainz hat. Nicht weit von dem Museum entfernt befindet sich das Fastnachtbrunnen genannte Denkmal. Dieses zeigt mehr als 200 Figuren der Mainzer Mythologie oder Fastnacht, die in der knapp neun Meter hohen Bronzesäule verewigt sind.

Für was ist Mainz bekannt?

Die Stadt Mainz ist vor allem für die Fastnacht bekannt, die ein Teil des Karnevals ist. Neben Düsseldorf und Köln ist Mainz eine Hochburg des deutschen Karnevals, der dementsprechend ausgiebig auch in Mainz gefeiert wird. Abgesehen davon ist Mainz die Landeshauptstadt des Bundeslands Rheinland-Pfalz, was der Stadt politische Bedeutung verleiht. Daneben ist Mainz mit ca. 217.000 Einwohnern auch die größte Stadt in Rheinland-Pfalz. Auch die Nähe zum Rhein und vor allem die Nähe zur Mündung des Mains ist für Mainz wichtig, da der Main für Mainz als Namensgeber dient.

Johannes Gutenberg, der Erfinder des Buchdrucks, wird mit Mainz in Verbindung gebracht, da dieser im 15. Jahrhundert in Mainz lebte. Daher ist auch die Mainzer Universität nach ihm benannt.

Für Fußballinteressierte ist die Stadt Mainz aber eher wegen des Vereins 1.FSV Mainz 05 ein Begriff, da dieser seit dem Aufstieg im Jahre 2009 konstant in der 1.Bundesliga, der höchsten deutschen Spielklasse, spielt. Auch Trainerlegenden wie Jürgen Klopp, der mittlerweile beim englischen Kultverein FC Liverpool unter Vertrag steht, und Thomas Tuchel, der inzwischen beim englischen Verein FC Chelsea beschäftigt ist, haben beim 1.FSV Mainz 05 wichtige frühe Schritte im Profi-Geschäft gemacht und maßgeblich dazu beigetragen, dass der Verein heute das ist, was er ist. 

Ist Mainz eine schöne Stadt?

Aufgrund der vielen Sehenswürdigkeiten in Mainz, der schönen Lage am Rhein und der bewegten Geschichte es eine Stadt, deren Besichtigung sich lohnt und die viele Besucher als schön empfinden. 

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Mainz für Kinder?

Eine interessante Aktivität für Kinder ist ein Ausflug in das Naturhistorische Museum Mainz. Hier können die Kinder entdecken, welche Tiere vor Millionen von Jahren auf dieser Welt gelebt haben. Vor allem die Taschenlampenführungen sind für Kinder sehr interessant und bereiten ihnen große Freude. Dazu gibt es noch die Spielwiese im Volkspark. Diese ist als einer der größten und schönsten Spielplätze in Mainz bekannt und vor allem wegen der Bimmelbahn "Flotte Lotte" gerade im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel. 

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in der Altstadt von Mainz?

In der Altstadt von Mainz finden sich einige Sehenswürdigkeiten. Eine davon ist der Gutenbergplatz, der der größte und bedeutendste Platz in der Mainzer Altstadt ist. Auf diesem Platz findet sich das Gutenbergdenkmal. Das Denkmal zeigt Johannes Gutenberg, die bekannteste Persönlichkeit der Stadt Mainz. Da es kein zeitgenössisches Bild von dem Erfinder des Buchdrucks gibt, wird er in idealisierter Darstellung mit Bart, vornehm gekleidet sowie mit einer Bibel und Drucktypen in der Hand dargestellt. Das Denkmal wurde von dem bekannten dänischen Bildhauer Bertel Thorvalden entworfen und in Paris von dem Bildhauer Charles Crozatier in seiner Werkstatt gegossen. Im Jahr 1837 wurde das Denkmal dann in einem feierlichen Festakt eingeweiht und steht seitdem, mit einer kleinen Unterbrechung wegen Reparationsarbeiten von Mai 2008 bis zum 4. Februar 2010, auf dem Gutenbergplatz. Generell kann man sagen, dass man den Namen von Johannes Gutenberg immer wieder in Mainz findet.

Gegenüber dem Gutenbergdenkmal befindet sich das Staatstheater Mainz. Es wurde zwischen 1829 und 1833 von dem bekannten Baumeister Georg Möller errichtet. Gerade für Theaterinteressierte ist das Staatstheater Mainz eine beliebte Anlaufstelle. Aber auch für Musik- und Tanzinteressierte ist das Staatstheater ein beliebter Ort, da es als Mehrspartenhaus neben dem Schauspiel auch das Musiktheater und den Tanz bedient.

Eine weitere nennenswerte Sehenswürdigkeit in Mainz ist der Marktplatz. Auf diesem findet jeden Dienstag, Freitag und Samstag bis 14 Uhr der Wochenmarkt statt, der als einer der schönsten seiner Art in Deutschland gilt. Das liegt vor allem auch an der Kulisse, die der Marktplatz bietet, da er auf der linken Seite von alten Markthäusern und auf der rechten Seite von alten Domhäusern eingeschlossen wird. In der Mitte des Marktplatzes steht nun seit über 1000 Jahren die Heunensäule, die vor allem von der römischen Vergangenheit der Stadt erzählt. Über dem Marktplatz erhebt sich der Dom St. Martin, der unter Erzbischof Williges ab dem Jahr 975 erbaut wurde. Die genaue Bauzeit ist nicht bekannt, wobei man davon ausgeht, dass der Bau etwa 30 Jahre gedauert hat. Früher fanden dort unter anderem Krönungen von deutschen Königen statt, sodass man beim Mainzer Dom auch von einem Denkmal der deutschen Geschichte sprechen kann. Heute ist der Dom vor allem wegen des bischöflichen Dom- und Diözesanmuseums bekannt, das mit einer Gesamtfläche von über 3000 Quadratmetern sehr viel zu bieten hat.

Rechts gesehen vom Mainzer Dom steht dann der Marktbrunnen, der im Jahr 1526 von Erzbischof Kardinal Albrecht von Brandenburg an die Bürger der Stadt gespendet wurde. Er gilt heute als der älteste Renaissancebrunnen in Deutschland und besteht zudem aus Sandstein. In der Nähre des Marktbrunnens findet sich dann die Nagelsäule. Diese ist das Ergebnis einer groß angelegten Spendenaktion während des Ersten Weltkriegs, bei der die Menschen einen Nagel in die Säule schlugen, den sie in den unterschiedlichsten Varianten für einen Preis zwischen einer und zwanzig Reichsmark erwerben konnten. Bei der Aktion kamen insgesamt rund 170.000 Reichsmark zusammen, die dann für und an soziale Einrichtungen gespendet wurden. Heute stehen neben der Nagelsäule noch drei weitere Säulen, die allegorisch die Figuren der Einigkeit, Kraft und Mildtätigkeit widerspiegeln.

An der Nordseite des Liebfrauenplatzes befindet sich das Haus zum römischen Kaiser, das im Jahre 1653, fünf Jahre nach Ende des Dreißigjährigen Kriegs, erbaut wurde und als erstes und reichstes Bürgerhaus der Stadt Mainz einen entscheiden Einfluss auf das Baugeschehen der Stadt ausüben sollte.

Auch viele bekannte Persönlichkeiten residierten oder musizierten in diesem Palais. Im Jahre 1763 spielte Wolfgang Amadeus Mozart, einer der einflussreichsten Musiker aller Zeiten, im Palais. Auch Voltaire im Jahre 1753 und Goethe im Jahre 1814 residierten dort, sodass sich der Palast mit einigen der einflussreichsten Persönlichkeiten schmücken kann.

Im Jahre 1962 wurde dann im Palais und in den angrenzenden Neubauten das Gutenbergmuseum eröffnet, das als Museum für Schrift- und Druckkunst einen guten Ruf besitzt. Das Museum zeigt außerdem, wie Johannes Gutenberg seine Erfindungen immer weiter entwickelte, bis am Ende die Erfindung des Buchdrucks stand. Auch die 42-zeiligen Bibeln, die ersten gedruckten Bücher der Welt, lassen sich in diesem Museum finden.

Gibt es einen Rundgang für Sehenswürdigkeiten in Mainz?

Die Stadt Mainz bietet auf ihrer offiziellen Internetseite mehrere begleitete Rundgänge an, bei denen die Attraktionen besichtigt werden. Außerdem findet man dort auch Routenpläne für selbständig geführte Rundgänge, wie zum Beispiel den "Stadtspaziergang: Mainz kompakt", der durch die Altstadt führt und dort alle wichtigen Sehenswürdigkeiten abdeckt. Der Rundgang beginnt am Gutenbergplatz und endet nach etwa einer Stunde an der alten Universität. Die selbstgeführten Touren sind kostenlos während die geführten Touren alle um die zehn Euro kosten.

Welche Sehenswürdigkeiten bietet die Umgebung von Mainz? 

Auf der gegenüberliegenden Rheinseite befindet sich dich Stadt Eltville am Rhein, die als größte Stadt im Rheingau bekannt ist. Die wohl größte Sehenswürdigkeit der Stadt ist die kurfürstliche Burg Eltville, die direkt am Rhein liegt. Auch die Weinberge der Stadt sind gerade für Touristen ein beliebtes Ausflugsziel. Auch in Bretzenheim, einer Ortschaft im rheinland-pfälzischen Bad-Kreuznach, findet man ein interessantes Bauwerk, dessen Besuch sich lohnt. Dort befindet sich nämlich eine Felseneremitage, die gleichzeitig auch das einzige Felsenkloster nördlich der Alpen ist.