Sensor in Cattenom schlägt Alarm - Zwölf Mitarbeiter vorsorglich untersucht - Betreiber spricht von Fehlalarm

Sensor in Cattenom schlägt Alarm - Zwölf Mitarbeiter vorsorglich untersucht - Betreiber spricht von Fehlalarm

Im Kernkraftwerk Cattenom ist es am Montagvormittag laut Medienberichten zu einem Alarm wegen erhöhter Radioaktivität im Block 3 gekommen, zwölf Mitarbeiter wurden vorsorglich untersucht. Erst am Abend teilte der Betreiber EDF mit, es habe sich um einen Fehlalarm gehandelt.

Zwölf Mitarbeiter, die in dem derzeit abgeschalteten Block, mit Wartungsarbeiten beschäftigt waren, sollen vorsorglich von einem Arzt untersucht worden sein, berichtet der lothringische Internetinformationsdienst loractu.fr.

Radioaktivität in dem betroffenen Bereich konnte nicht nachgewiesen werden. In Block drei und vier des seit 30 Jahre laufenden Kraftwerks werden derzeit Brennstäbe ausgetauscht. Vom Kraftwerksbetreiber, dem französischen Energiekonzern EDF, gab es zunächst keine Informationen zu dem Vorfall. Der für den Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz zuständige Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion ADD lagen keine Informationen über einen Zwischenfall in Cattenom vor.

Der Betreiber des Kernkraftwerks Cattenom, der Energiekonzern EDF, teilte am Abend mit, dass der Alarm wegen erhöhter Radioaktivität ein Fehlalarm gewesen sei und dass die Arbeiten im Block 3 wieder aufgenommen worden seien.

Bereits vergangene Woche soll es zu einem ähnlichen Alarm gekommen sein. wie

Mehr von Volksfreund