So wenig Wohnungseinbrüche wie nie seit Beginn der Statistik

So wenig Wohnungseinbrüche wie nie seit Beginn der Statistik

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Rheinland-Pfalz geht weiter zurück und ist im ersten Halbjahr auf den tiefsten Stand seit Beginn der Statistik gefallen. Dies sei vor allem der engen Zusammenarbeit mit den benachbarten Bundesländern zu verdanken, sagte Innenminister Roger Lewentz (SPD) im Redaktionsgespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

1840 Fälle registrierte das Landeskriminalamt (LKA) in den ersten sechs Monaten 2019. Das waren 528 oder 22,3 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2018 (2368 Fälle), wie eine LKA-Sprecherin am Donnerstag mitteilte. Allerdings sei gerade die Ferien- und Urlaubszeit bei Einbrechern beliebt. Die Menschen sollten daher in ihrer Abwesenheit ihre Wohnung oder ihr Haus sicher zurücklassen und vermeiden, dass diese unbewohnt aussähen.

Im gesamten Vorjahr waren 4098 Fälle von Wohnungseinbrüchen registriert worden. Das waren 15,2 Prozent weniger als 2017. In fast jedem zweiten Fall blieb es beim Einbruchsversuch. Die Aufklärungsquote stieg innerhalb eines Jahres zwar um fast zwei Prozentpunkte auf über 14 Prozent - war damit nach Einschätzung von Lewentz aber noch zu niedrig.

Die Zahl der vollendeten Einbrüche war 2018 mit 2186 Fällen die niedrigste seit Beginn der Erhebungen 1999. Spitzenjahr war dem Landeskriminalamt zufolge 2015 mit 7125 Fällen, darunter 3413 versuchte Wohnungseinbrüche.

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