Spangdahlem schafft Platz für neue Einheit: 43 Gebäude werden abgerissen, 200 Militärangehörige abgezogen

Spangdahlem schafft Platz für neue Einheit: 43 Gebäude werden abgerissen, 200 Militärangehörige abgezogen

Auf der Air Base Spangdahlem beginnen bald umfangreiche Abrissarbeiten. 43 Gebäude müssen weichen, um Platz zu schaffen für die neuen Aufgaben, die der Luftwaffenstützpunkt übernimmt: Bis 2022 kommen 1300 weitere Militärangehörige in die Eifel.

Während die USA andere Stützpunkte aus Kostengründen schließen, wird Spangdahlem bis 2022 beträchtlich wachsen. 1300 zusätzliche Militärangehörige sowie 20 weitere Flugzeuge werden in der Eifel stationiert . Bevor der Umzug beginnen kann, muss die Air Base sich jedoch einer Schrumpfkur unterziehen: Sie wird in den nächsten Monaten etwa 200 Militärangehörige verlieren: Die 606. Luftüberwachungseinheit wird nach Aviano in Italien verlegt, um Platz für die neuen Aufgaben zu schaffen.

Mögliche Auswirkungen auf Wohnungsmarkt

"Der Verlust des Personals, das dieser Staffel angehört, wird sich möglicherweise auf den örtlichen Wohnungsmarkt auswirken", sagt Geschwaderkommodore Joseph D. McFall. Parallel geht es mit den umfangreichen Bauarbeiten, Umweltstudien und Genehmigungsverfahren los, die für die Umstrukturierung nötig sind. Zunächst werden 43 Gebäude - darunter mehr als 20 Flugzeugshelter - abgerissen. So entsteht Platz für eine große Parkrampe, für Wartungshallen, ein Hauptquartier für die neuen Einheiten, einen Flugsimulator und diverse Verwaltungsgebäude.

2022 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Bis dahin werden auch die 20 neuen Flugzeuge von der Eifel aus starten: zehn Maschinen vom Typ Bell-Boeing CV-22 ("Fischadler"), die wie Hubschrauber vertikal starten und landen können. Und zehn Lockheed-Transportflugzeuge ("Hercules"). Die Flugzeuge kommen mit der "352. Special Operations Group" - eine Gruppe für Sondereinsätze, die noch in Mildenhall, England, sitzt. Zu ihren Aufgaben zählt es, Truppen zu transportieren, mit Nachschub zu versorgen und Flugzeuge in der Luft zu betanken.

Mehr von Volksfreund