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SPD und Union streiten über Größe der Schulklassen im Land

SPD und Union streiten über Größe der Schulklassen im Land

Endlich Ruhe im Bildungswesen? Die SPD plant laut Landtagsfraktion zunächst keine weitere Schulreform in Rheinland-Pfalz. "Es stehen keine Schulstrukturreformen an in den nächsten Jahren", sagte die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, Bettina Brück, nach einer Fraktionsklausur.

Mainz. In Rheinland-Pfalz hat das SPD-geführte Bildungsministerium in den vergangenen Jahren die Hauptschulen in Realschulen plus überführt, acht Jahre Gymnasium nur an einzelnen Standorten eingeführt und die Klassengrößen in den Schulen gesenkt. Bettina Brück, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, bezeichnete dies nach einer Klausursitzung als Erfolg. Laut einer Antwort des Bildungsministeriums auf eine Anfrage der SPD sind die Klassen sogar noch kleiner als geplant.
Die CDU-Opposition zog dagegen eine negative Bilanz: Rot-Grün habe das Wahlversprechen gebrochen, auch die Klassengrößen in der Orientierungsstufe zu senken. Über allem schwebe zudem der Unterrichtsausfall.
Die CDU fordert 600 neue Lehrerstellen in einem ersten Schritt. db/dpa