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Studie: In der Region fehlen 3000 Fachkräfte

Studie: In der Region fehlen 3000 Fachkräfte

In der Region Trier fehlen mindestens 3000 Fachkräfte – und die Probleme für die Betriebe, qualifiziertes Personal zu finden, werden in naher Zukunft voraussichtlich noch größer. Das ist das Ergebnis einer Studie von Industrie- und Handelskammer Trier (IHK), Handwerkskammer Trier (HWK) und der Initiative Region Trier (IRT), die jetzt vorgestellt wurde.

(thie) Die drei Partner hatten etwa 700 Unternehmen mit insgesamt etwa 32.000 Beschäftigten zur Situation auf dem Arbeitsmarkt befragt. Die Ergebnisse wurden dann auf die Gesamtzahl der Betriebe hochgerechnet. Besonders betroffen sind dabei das Baugewerbe, die IT-Wirtschaft, Pflegedienste und die Gastronomie. Kleine Betriebe haben dabei größere Probleme, geeignetes Personal zu finden, als größere.

Wichtige Gründe für den Fachkräftemangel sind die geringe Arbeitslosigkeit in der Region, die Konkurrenz mit Luxemburg und Defizite in der Schulbildung möglicher Bewerber. Kammern und IRT wollen zukünftig in Nachbarregionen stärker für heimische Standorte werben, in Ost- und Südeuropa nach Fachkräften suchen und die Aus- und Weiterbildung verbessern