Sturmtief Egon bringt Schnee in die Region

Sturmtief Egon bringt Schnee in die Region

Mit heftigen Windböen und Schnee hat das Sturmtief Egon am Freitag in Rheinland-Pfalz den Verkehr ausgebremst, Schäden angerichtet und die Rettungskräfte auf Trab gehalten.

Bahnstrecken mussten vorübergehend gesperrt werden, Bäume stürzten um. In der Eifel und im Hunsrück hatten die Menschen mit Schneeverwehungen zu kämpfen, es fiel bis zu 30 Zentimeter Neuschnee.

Die B 51 zwischen Prüm und Olzheim war zeitweise gesperrt. In der Steigung vor Neureuth blieben reihenweise LKW stecken und versperrten die Fahrbahn. Ein spanischer Sattelzug blieb dort wegen einer Reifenpanne stehen - er musste erst weggeschleppt werden, bevor er repariert werden konnte.

Am Flughafen Hahn wurde stundenlang der Flugbetrieb eingestellt. Auch auf dem Luxemburger Flughafen sind am Freitagmorgen einige Flüge ausgefallen. So wurden etwa Flüge nach Frankfurt, Mailand, Genf und München gestrichen. Andere Flüge starteten vom Findel aus.

Mit Sturmböen hatten auch die Menschen in Trier und im Landkreis Trier-Saarburg zu kämpfen. Straßen mussten in der Nacht zum Freitag gesperrt werden, da der Sturm Bäume umgerissen hatte. Auch hier verschärfte Schnee in den Höhenlagen die Lage.

Weiterer Schnee zu erwarten

Tief Egon ist zwar inzwischen abgezogen, doch von Westen, so der Deutsche Wetterdienst, zieht bereits ein neues Niederschlagsgebiet auf. Dieses bringe verbreitet erneut Schneefall bis zu drei Zentimetern bis ins Flachland, oberhalb von 400 Metern seien fünf bis zehn Zentimeter Schnee möglich, besonders in Staulagen der Eifel. Zudem seien in den höheren Lagen bei gleichzeitig auffrischendem Wind und neuen Sturmböen auch wieder Schneeverwehungen möglich.

Am Samstag gehe der Niederschlag im Tagesverlauf in örtliche Schneeschauer über, in tiefsten Lagen teilweise als Schneeregen. Bis zum Abend könnten noch bis drei Zentimeter Neuschnee zusammen kommen, die aber meist nur oberhalb von 200 bis 300 Meter liegen bleiben.

Auf jeden Fall sei weiterhin mit glatten Straßen zu rechnen. red

red/dpa
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