Synode im Bistum Trier: Bistum legt Termine fest

Synode im Bistum Trier: Bistum legt Termine fest

Eine Synode für das Bistum Trier – die hat Bischof Stephan Ackermann Ende Juni vergangenen Jahres angekündigt. Nun steht der Termin fest: Beginn des mindestens zwei Jahre dauernden Prozesses ist am 13./14. Dezember 2013.

In der Evangelischen Kirche ist die Synode ein Kirchenparlament, ein Selbstverwaltungsorgan mit weit reichenden Entscheidungsbefugnissen. In der Katholischen Kirche ist eine Synode ein Beratungsorgan, Entscheidungen treffen darf sie nicht. Und Synoden gibt es nur unregelmäßig und auch eher selten. Die letzte Synode im Bistum Trier gab es 1956.

Im vergangenen Jahr kündigte der Trierer Bischof Stephan Ackermann an, die Versammlung von 250 bis 300 Geistlichen und Laien des Bistums wieder einzuberufen. Hintergrund sind die auch im Bistum Trier existierenden Probleme der Glaubensgemeinschaft: Die Bindung der Menschen an die Katholische Kirche schwindet, die Zahl der Kirchenaustritte steigt. Deshalb will Ackermann einen "ernst gemeinten Gesprächsprozess" mit der Synode in Gang setzen, auf der Suche nach zeitgemäßen Formen des Christseins.

Wie das Bistum jetzt mitteilte, wird die geplante Synode am 13. und 14. Dezember 2013 mit einem feierlichen Eröffnungsgottesdienst im Trierer Dom starten. Die 250 bis 300 Teilnehmer werden zuvor im Herbst gewählt.

Die Synode ist als ein Diskussionsprozess von zwei Jahren angelegt. Nach den bisherigen Planungen der Vorbereitungskommission soll es nach dem Auftakt weitere Vollversammlungen im Frühjahr und Herbst 2014 sowie im Frühjahr 2015 geben. Wann die Synode abgeschlossen ist, bleibt zunächst offen. Zwischen den Vollversammlungen diskutieren die Mitglieder der Synode in Sachkommissionen die Themen, die die Vorbereitungskommission derzeit erarbeitet.

Im Juni will der Bischof gemeinsam mit Synoden-Sekretär Christian Heckmann der Öffentlichkeit weitere Details zu Inhalten, Organisation und Ablauf der Synode präsentieren.